Begriffsbestimmungen

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Rechtliches / Begrifflichkeiten „Staatsvolk“


Viele verschiedene Begrifflichkeiten werden im Zusammenhang der Asyl- und Integrationstehematik verwand. Es werden Stück für Stück die Definitionen der unterschiedlichen Begriffe zusammengetragen und hier näher erklärt.

Integration:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) bildungssprachlich – (Wieder)herstellung einer Einheit (aus Differenziertem); Versollsändigung

2.) bildungssprachlich – Einbeziehung, Eingliederung in eine größeres Ganzes (Soziologie)

3.) Verbingung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschafltlichen und kulturellen Einheit

4.) Mathematik – Berechnung eines Integrals

Asyl:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) Heim, Unterkunft für Obdachlose

2.) Aufnahme und Schutz (für Verfolgte), Zuflucht(sort)

Einwanderung:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) das Einwandern; Immigration

2.) Einwanderung, erfolgt gesteuert, geordnet, rational reguliert

(Quelle: http://www.bpb.de/apuz/26535/leitkultur-als-wertekonsens?p=all )

Zuwanderung:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) das Zuwandern; Immigration

2.) Zuwanderung wildwüchsig, schließt illegale Migration und Menschenschmuggel ein

(Quelle: http://www.bpb.de/apuz/26535/leitkultur-als-wertekonsens?p=all )

Flüchtling:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) Person, die aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen ihre Heimat eilig verlassen hat oder verlassen musste und dabei ihren Besitz zurückgelassen hat

Wirtschaftsflüchtling:

Bezeichnet eine Person, die aufgrund von existenzbedrohenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihre Heimat verlässt und um Asyl in einem anderen Staat ersucht.

Kriegsflüchtling:

Bezeichnet eine Person, die aufgrund von Krieg und Vertreibung ihre Heimat verlässt und um Asyl in einem anderen Staat ersucht.

Migration:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) (Biologie, Soziologie) Wanderung oder Bewegung bestimmter Gruppen von Tieren oder Menschen

2.) (Soziologie) Abwanderung in ein anderes Land, in eine andere Gegend, an einen anderen Ort

3.) (EDV) das Migrieren von Daten, z. B. in ein anderes Betriebssystem

gesteuerte Migration:

Migration qualifizierter und hochqualifizierter Fachkräfte, meist über ein Einwanderungsgesetz geregelt.

nicht gesteuerte Migration: 

Politik offener Grenzen,  es erfolgt keine Unterscheidung zwischen Einwanderern, die nach Bedarf und Qualifikation über gesetzte Regeln ins Land kommen und Wirtschafts-und Armutsflüchtlingen, die ungesteuert in Anzahl und unterschiedlichster Qualifikation in das Land kommen.

Nation:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden

2.) Staat, Staatswesen

3.) (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören, Volk

Volk:

Wortbestimmung lt. Duden:

1. ) durch gemeinsame Kultur und Geschichte (und Sprache) verbundene große Gemeinschaft von Menschen

2.) Masse der Angehörigen einer Gesellschaft, der Bevölkerung eines Landes, eines Stattsgebiets

3.) die (mittlere und) untere Schicht der Bevölkerung

4.a) (umgangssprachlich) Menschenmenge, Menschen, Leute

4.b) bestimmte Gruppe von Menschen

5.a) (Fachsprache) größere, in Form einer Gemeinschaft lebende Gruppe bestimmter Insekten

5.b) (Jägersprache) Kette, Familie von Rebhühnern

Leitkultur (Bassam Tibi)

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) führende, zentrale Kultur

2.) diejenige Kultur (im Sinne von Sprache, Sitten und Gebräuche, Werte), die in einer Region oder in einem Land dominant und richtungsangebend ist, weil sie entweder die örtlich angestammte ist oder die von der Mehrheit der Einwohner praktizierte, Konsens über Werte und Normen. Die Grundlage ist kulturpluralistisch, nicht multikulturalistisch. 

Vermischung der Begriffe
„In Deutschland ist Migration bisher Zuwanderung – und die Statistik zeigt, dass mehr Sozialhilfeempfänger als Computerspezialisten oder dringend benötigtes Pflegepersonal für das Gesundheitssystem ins Land kommen. Ich bin davon überzeugt, dass dies eine Quelle der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland ist. Es gehört zur Rationalität einer demokratischen politischen Kultur, dies anzuführen und darüber offen zu diskutieren. Deutschland braucht Einwanderung, nicht Zuwanderung.“  (Bassam Tibi)
(Quelle:Vgl. Bassam Tibi, Einwanderung statt Zuwanderung, in: Focus vom 18. September 2000, S. 102.)

Demokratie:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.a) politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Statt teilhat

1. b) Regierungssystem, in dem die vom Volk gewählten Vertreter die Herrschaft ausüben

2.) Staat mit demokratischer Verfassung, demokratisch regiertes Staatswesen

3. Prinzip der freien und gleichberechtigten Willensbildung und Mitbestimmung in gesellschaftlichen Gruppen

Mehrheit:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.a) größerer teil einer bestimmten Anzahl von Personen als Einheit

1.b) Mehrzahl

2.a) größerer Teil aller abgegebenen Stimmen

2.b) Gruße, die den größeren Teil der abgegebenen stimmen bekommen hat

Minderheit:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.a) kleinerer Teil (einer bestimmen Anzahl Personen)

1.b) zahlenmäßig unterlegene (und darum machtlose) Gruppe (in einer Gemeinschaft, einem Staat. o. Ä.)

2.) (bei Wahlen, Abstimmungen o. A.) Gruppe, die den geringeren Teil aller abgegebenen Stimmen bekommen hat

Gleichbehandlung:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) gleiche, gleichartige Behandlung

Gleichstellung:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) das Gleichstellen, Gleichgestellt werden

Partizipation:

Wortbestimmung lt. Duden:

1.) das Teilhaben, Teilnehmen, Beteiligtsein