Netzwerk IQ Sachsen

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Den Ursprung hat jenes „IQ Netzwerk Sachsen“ im Bund, also in den Ministerien der Bundesrepublik. Es wurde – so die Sage … anno 2005 festgestellt, das

„die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund zu verbessern sei.“

Und so wurde durch das „Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das bundesweite Netzwerk „Integration durch Qualifizierun (IQ)“ ins Leben gerufen. Steuergelder waren auch hier schon und für derartige Zwecke ausreichend vorhanden. Um sogenannte „Qualifizierungs- und Beratungsangebote“ für die gewünschte Klientel nun flächendeckend und als Regelangebote umsetzen zu können, wurde dann 2011 durch das „BMAS“, das „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ (BMBF) und die „Bundesagentur für Arbeit (BA)“ ein gleichnamiges „Förderprogramm – Integration durch Qualifizierung (IQ)“ aus den Tiefen des Nachdenkens geboren… Der Großteil der Steuergelder fließt natürlich – wie bei all diesen nach außen hin hochtrabend und wichtig klingenden „Programmen“, in die Taschen der dort am Schreibtisch ihre bunten Bilder und zusammengeschobenen Phrasen ausdruckenden „Gelehrten“. Weder der deutsche Arbeiter, noch der „Staat“, noch die auf Hilfe und Unterstützung angewiesenen Deutschen haben davon auch nur den geringsten Nutzen. Auch die so sehr hier angesprochenen „Migranten“ und nun vermehrt „Flüchtlinge“… „Zugereisten“ oder „Neudeutschen“ haben einen Nutzen. Diese Konstrukte dienen lediglich dazu, einigen wenigen pseudo-wichtigen und sich als intelligent betrachtenden Menschen Steuergelder in die Taschen und aufs Konto zu transferieren.

„Im Netzwerk IQ arbeiten bundesweit regionale Netzwerke, die von Fachstellen zu migrationsspezifischen Schwerpunktthemen wie Diversity Management, Qualifizierung, Berufsbezogenes Deutsch, Existenzgründung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse unterstützt werden. Der EXIS Europa e.V. ist Koordinator des IQ Netzwerkes Sachsen….“  (1)

Ein Faß ohne Boden….

„… Die regionale Umsetzung des Förderprogramms IQ ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke, die 2011 ihre Arbeit aufgenommen haben. Die 16 Landesnetzwerke bieten flächendeckend Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Ratsuchende mit ausländischen Qualifikationen an. Außerdem entwickeln sie bedarfsorientiert Anpassungsqualifizierungen und setzen diese um. Darüber hinaus übernehmen die IQ Landesnetzwerke Services für Arbeitsmarktakteure, indem sie diese über Informationen, Beratungen und Trainings für Migrantinnen und Migranten sensibilisieren und fachliches Know-how vermitteln.
In der Förderperiode 2015-2018 wird das Programm um den Schwerpunkt „ESF-Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes“ erweitert. Von zentralem Interesse ist, dass Berufsqualifikationen aus dem Ausland – unabhängig vom Aufenthaltstitel – häufiger in eine bildungsadäquate Beschäftigung münden….“

Die sechzehn Landesnetzwerke mit 380 Teilprojekten in allen Bundesländern konzentrieren sich in der Förderphase 2015-2018 auf drei Handlungsschwerpunkte, die da wären:

– Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung
– Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes
– Interkulturelle Kompetenzentwicklung und weitere Angebote

Natürlich ist 2018 nicht das Ende dieses so eminent wichtigen „Förderprogramms“ und so ist hier schon zu sehen, das es auch über die nächsten drei Jahre weiter „Beschäftigung“ für diese Netzwerkaktivisten geben wird, denn die „Weiterentwicklung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)““ geht in die neue Förderrunde: 01.01.2019 bis 31.12.2022.

„… Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ verfolgt das Ziel, die Arbeitsmarktintegration erwachsener Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Seit 2005 werden entsprechende Konzepte, Instrumente und Handlungsempfehlungen entwickelt und umgesetzt. Ein Schwerpunkt der ersten Förderperiode (2015-2018) ist es, die Umsetzung des Anerkennungsgesetzes des Bundes durch Qualifizierungen für Migrantinnen und Migranten sowie Beratungs-, Informations- und Schulungsangebote flächendeckend zu begleiten. Das Förderprogramm IQ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Die Finanzierung des Programms erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds. … Die bestehenden 16 Landesnetzwerke werden dazu ein Interessensbekundungsverfahren zu allen Handlungsschwerpunkten des Förderprogramms einleiten. Gesucht werden integrations-, bildungs- und arbeitsmarktpolitisch aktive Träger als operative Partner, die sich entsprechend landesspezifischer Bedarfe mit innovativen und fundierten Projektideen an dem o. g. Handlungsschwerpunkt in der Förderrunde 2019-2022 beteiligen möchten. Die Teilnahme am Interessensbekundungsverfahren durch Migrantenorganisationen ist besonders erwünscht. …“
(https://www.netzwerk-iq.de/foerderprogr…/bekanntmachung.html)

Ein interessanter Hinweis ist der Unterpunkt-Seite „IQ-Events“ zu finden:

„… Im Rahmen der Metropolis Konferenz in Sydney (Australien) wird das Förderprogramm IQ eine Reihe von Workshops anbieten. …“
Diese „International Metropolis Conference 2018“ findet vom 29.10. bis 2.11.2018 in Sydney statt

 

Und wie es scheint werden dort auch einige dieser IQ-Eliten dorthin reisen und sich weiter vernetzen.  Doch dazu später mehr….

Damit endet der 1.Teil der Betrachtung zum Netzwerk IQ Sachsen…

Um den Leser dieser Seite bei Laune zu halten erläutern wir erst in kommenden Teilen, was es mit „The Metropolis Project“, „Program Topics“ und „Multiplikatorenprojekt Transfer des Förderprogramms IQ (MUT IQ)“ auf sich hat.  Bleibt gespannt – wir sind wieder mal überrascht, wie dieses Land Jahrhunderte ohne derartig Projekte überhaupt fortexistieren konnte….

 

Quellen:

(1) https://www.netzwerk-iq.de/

Bildquelle: https://www.netzwerk-iq.de/