Die neue Integrationsministerin – Annette Widmann-Mauz

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Eine Überraschung dürfte diese Personalie nicht sein. Egal welche „Partei“, die Genossen schieben sich die Posten gegenseitig zu. Je enger man mit dem „Führer“ zusammenarbeitet, desto wahrscheinlicher ist es einen der begehrten Posten zu erhaschen.

Wenn alle besetzt wären, würden dann neue geschaffen. Kein Problem für die „Machtelite“.

So ist es die nette Frau Widmann-Mauz…

„… Annette Widmann-Mauz soll Staatsministerin für Integration im Kanzleramt werden…. Im Bundestag sitzt sie seit 1998 … Sie ist Bundeschefin der Frauen-Union und gilt als Anhängerin von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).…“

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article173936629/Widmann-Mauz-wird-Staatsministerin-fuer-Integration.html

Also keine uns und keine wirklich verwirrende Personalentscheidung.

Schauen wir mal ein bisschen zurück. So unscheinbar ist die nette Frau dann mal nicht. Sicherlich hat sie nicht tatsächlich etwas bewegt in Deutschland. Nach Schule und Studium war sie Parteisoldatin. Also nicht wirklich einen Tag in ihrem Leben gearbeitet. Muß man aber auch nicht. Nicht einmal sein Studium, welches von den Steuerzahlern finanziert wird, muß man beenden. Wenn man nach 5 oder 6 Jahren keine Lust mehr verspürt und sowieso schon eine „Parteikarriere“ anstrebt, schmeißt man es hin. Egal. Im Lebenslauf gibt man dann an studiert zu haben, daß der Abschluß fehlt… was solls. Man ist doch in guter Gesellschaft. Und schließlich gehören auch Studienabbrecher zu den Menschen die im Bundestag vertreten sein sollten… und Ministerposten besetzen… das Land führen…

Der „Makel“ im Lebenslauf wurde vor einigen Jahren auch in der FAZ angerissen, hat ihr aber natürlich nicht wirklich Steine in den Weg gelegt… sie halten zusammen. Und jetzt als edle Vertraute der „Kanzlerin“ und zur Stärkung der Frauenquote passt sie doch perfekt.
Zudem wird sie sicherlich – da angepasst – auch dem Plan der „Kanzlerin“ und der SPD-Genossen folgen und als „Staatsministerin für Integration“ voll ihre Frau stehen.

Der FAZ-Artikel hier im Ausriß:

„…In der CDU ist der Makel anscheinend so gewaltig, dass vier von fünf angefragten Abgeordneten sich lieber gar nicht äußern wollten. Das Büro von Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, ließ ausrichten, die CDU-Politikerin habe keine Zeit, über dieses Kapitel in ihrem Leben zu sprechen. Das Kapitel dauerte ziemlich lang – die 46 Jahre alte Staatssekretärin, die im Bundesvorstand der CDU sitzt, hatte acht Jahre lang Politik- und Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen studiert, danach war sie – ohne Abschluss – weitere fünf Jahre Mitarbeiterin am „European Studies Program“ der Universität, bis sie in den Bundestag gewählt wurde. Als Beruf gibt sie „Assistentin“ an.

(http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ein-makel-im-lebenslauf-deutsche-spitzenpolitiker-verschleiern-ihre-studienabbrueche-12194627.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0)

Aber nicht nur dieser „kleine Makel“ ist es der ihren Namen zumindest mal kurzzeitig bekannt werden ließ. Ansonsten sitzt sie ja auch im Bundestag rum und ist nicht die „Rampensau“…

Schon 2008 war sie so wichtig, das ihr Verhalten dem Generalkonsul in San Francisco, mehr als negativ auffiel. Konsequenzen? Keine.

„…Annette Widmann-Mauz, 42, ist in ihrem Leben nicht übermäßig herumgekommen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete wurde in Tübingen geboren, ging im nahen Balingen zur Schule, studierte und jobbte in Tübingen, bis sie 1998 in den Bundestag einzog. Sie ist viel unterwegs im Wahlkreis zwischen Rangendingen, Kirchentellinsfurt und Starzach.
Da ist es verständlich, dass selbst ein gebrochener Fuß die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion in den Pfingstferien nicht hinderte, an einer elftägigen Dienstreise nach Kanada und in die USA teilzunehmen.
Mit Widmann-Mauz brachen sechs weitere Mitglieder des Gesundheitsausschusses nach Amerika auf. Die Tour scheint ein „Besuch der besonderen Art“ gewesen zu sein, wie Rolf Schütte, der Generalkonsul in San Francisco, gleich nach Abreise der Gäste in einem vertraulichen Brandbrief ans Auswärtige Amt schrieb. Die Depesche wurde jetzt dem SPIEGEL bekannt; sie ist ein seltenes Dokument maßloser Ansprüche und derben Verhaltens deutscher Abgeordneter im Ausland.…“

http://www.spiegel.de/spiegel/a-572742.html

Auch Vera Lengsfeld weis in ihrem Artikel sehr genau einzuschätzen, aufgrund welcher „Qualifikation“ die gute Frau Widmann-Mauz nun in Regierungshöhen aufsteigen werden wird.

„… Merkel wird eher auf Widmann-Mauz und/oder Julia Klöckner zurückgreifen und mit Bundeswehr-Verderberin Ursula von der Leyen den feministischen Flügel der GroKo-Regierung ausrufen. Das klingt modern. Und wenn eine der Damen sich dann noch in die Me too-Debatte einbringt, ist frau ganz auf der Höhe des linken Zeitgeistes. Macht sich gut für das „Ausgreifen“ nach links.…“

http://vera-lengsfeld.de/tag/annette-widmann-mauz/

Wie gute „integriert“ in die Staatsparteien sie ist zeigen ihre Aussagen betreffs der „Großen Koalition“.

„… Mit Blick auf den anstehenden Mitgliederentscheid bei der SPP sagte die Parlamentarische Staatssekretärin, es sei immer leichter, wenn zwei besonders starke Partner zusammenarbeiteten. Aber „ich hoffe sehr, dass die Mitglieder der SPD erkennen, welche Verantwortung in ihren Händen liegt nicht nur für ihre Partei, sondern in allererster Linie für unser Land und ich bin zuversichtlich, dass die Projekte, die Maßnahmen, das was wir uns für Deutschland vornehmen, auch zu Begeisterung führen wird“. Es werde, so Widmann-Mauz, vielleicht etwas langsamer gehen als in der Vergangenheit, aber „am Ende ist entscheidend, was dabei herauskommt und das kann überzeugen“.…“

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tagesgespraech/swr-tagesgespraech-mit-annette-widmann-mauz-cdu-es-muss-heute-gelingen/-/id=660264/did=20890992/nid=660264/ia3gut/index.html

Zwei „besonders starke Partner“? Sie meint tatsächlich „ihre CDU“ und die gegen Null tendierende SPD. Satire?

Zum Schluß noch ein kurzer Hinweis, wie toll und beliebt sie und ihre CDU tatsächlich sind. Bei der Bundestagswahl (irgendwann im letzten Jahr…) so ist es doch nur logisch, ihr endlich einen Job anzubieten, der ihre ganze Klasse scheinen läßt.
Gesundheit scheint nun nicht ihr zugedacht, aber getreue Gefolgsleute läßt doch „die Kanzlerin“ nicht einfach so im Stich. Und Integration, mit einer ihr bis in den Tod ergebenen Frau, ist doch optimal.

„… Annette Widmann-Mauz und die CDU haben bei der Bundestagswahl am Sonntag im Wahlkreis Tübingen-Hechingen eine ordentliche Schlappe hinnehmen müssen. Zwar haben sie die meisten Stimmen erhalten, doch hat Annette Widmann Mauz im Vergleich zur Wahl 2013 11,2 Prozent ihrer Erststimmen verloren. 46,9 Prozent aller Stimmen hatte die CDU-Kandidatin bei der vorigen Wahl erhalten und war als strahlende Siegerin aus dem Entscheid hervorgegangen. Diese Zeiten sind vorbei. …“

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hechingen-annette-widmann-mauz-im-sinkflug.6926145d-8026-49bd-8741-9c79851a9d4d.html

Einen haben wir noch… Das zeigt wie eng verflochten alles ist und das es nicht tatsächlich m Qualifikation geht und erst recht nicht um das Wohl des deutschen Volkes. Nein. Es ist ein einziges Postengeschachere. Wohl an.

„… So überraschend wie jene Berufung kommt Widmann-Mauz’ bevorstehende Beförderung dagegen nicht. Sie erscheint vielmehr folgerichtig. Schließlich ist die Balingerin mit Ehemann aus Burladingen schon seit acht Jahren als Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerin Mitglied der Bundesregierung, erst unter dem FDP-Minister Philipp Rösler, dann seit 2013 unter ihrem Parteifreund Hermann Gröhe. Und nachdem der Badener Wolfgang Schäuble aus dem Finanzministerium auf den Stuhl des Bundestagspräsidenten gewechselt ist, will ja auch Baden-Württemberg in der neuen Koalitionsregierung wieder vertreten sein.
Mehr Frauen ins Kabinett
Und dann war da ja auch noch Merkels Ankündigung, den Frauenanteil im neuen Kabinett deutlich zu steigern. Was läge da näher, als die in ihrem Fachbereich sehr profilierte Bundesvorsitzende der Frauen-Union als Ministerin zu nominieren? …“

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/hechingen/widmann-mauz-soll-ministerin-werden-24734958.html