Die Subtilität der politischen Bildung

Posted by in Bildung und Demokratie, ZbB-ev informiert

Die Subtilität der politischen Bildung oder eher der Propaganda und Indoktrination

Es gibt aktuell neben den Problematiken der Novellierung des sächsischen Bildungssystems (die Inklusion der Schüler mit erhöhten / besonderen Bedürfnis), der Integration der Migranten (ungeachtet der rechtlichen Berechtigung) und der damit einhergehende Lehrermangel an unseren Schulen in Sachsen (übrigens Schulübergreifend, unabhängig ob Grundschule oder Gymnasium oder Oberschule).

Der Krankheitsstand und die klare Überforderung der Pädagogen ist erkennbar und beginnt Stück für Stück aufzubrechen. Ja das Kultusministerium hat hier klar versagt, die Lehrerplanung schien mathematisch nicht berechenbar zu sein und die oben genannten zusätzlichen Mehrbelastungen der Lehrer wurden ohne jegliche Kontrolle und Reaktion einfach geduldet – man kann auch sagen toleriert, das Wort wäre zumindest politisch korrekt.

Doch steht aktuell nicht die Diskussion im Vordergrund wie pädagogisch qualifizierte Lehrkörper gewonnen werden können, auch wenn es suggeriert wird, dass ein Punkt der Lösung die Verbeamtung in Sachsen sein könne.

Aktuell wird darüber referiert und schwadroniert, ob es nicht politische Bildung bedarf in unseren Schulen.

Veranstaltungsreihen zu diesem Thema schießen gerade wie Pilze aus dem Boden. Eine Podiumsdiskussion hierzu haben wir besucht. Zu finden sind als Teilnehmer natürlich Beschäftigte der TU Dresden, der SLpB, Kirchenvertreter und Professoren und Doktoren. Alles sind sich einig, dass die MINT-Fächer zu viel Wertung und Gewichtung erhalten, teilweise wird PISA in Frage gestellt, da es auch hier um MINT-Fächer geht. (MINT-Mathe-Inforfmatik-Naturwissenschaften-Technik)

Es werden Fragen gestellt zu „Menschenbildern“ – welche die Schulen vertreten, welche in den Elternhäusern vertreten werden, welche in den Religionen. Es wird gesprochen über Humboldt, über die „alte Form der Bildung“ mit Brockhaus und über Neuerungen Internet und Wikipedia. Es gibt viele Felder die beackert gehören. Selbst Hackepeter spielt eine Rolle – denn in den Hauswirtschaftsfächern kann Hackepeter auch eine gute Verknüpfung für die angestrebte Fächerübergreifende politische Bildung gut herhalten.

Die Podiumsdiskussion, welche wir besucht haben, ist hier in dem Link gern angefügt:

Anfang Januar erster Teil der Reihe „Baustelle Bildung“

https://www.facebook.com/KatholischeAkademieDresden/videos/1386497661494605/

Ende Januar zweiter Teil der Reihe „Baustelle Bildung“

https://www.facebook.com/KatholischeAkademieDresden/videos/1396042157206822/

Unsere Erkenntnis und Einschätzung aus diesen 2 Veranstaltungen ist eine unterschwellige, sehr subtile und doch vorhandene Indoktrinierung.

Politische Bildung – Ja, solange es „unsere herrschende Toleranzpolitk“ als politische Meinung vertritt!

Es wird in dem Gro der Antworten und Aussagen klar, dass Pegida und AfD ein Ergebnis der „verpassten politischen Bildung“ in unseren Schulen ist. So der Grundkontext. Die Fächerübergreifenden Lehrmethoden ähneln den „offenen Grenzen“. Ein Bildungssystem – wie unseres in der westlichen Welt – welches aus dem 1900 Jhd. entstammt, ist eine Tradition, welche wir vergessen oder verlassen müssen. Traditionen zu „brechen“ macht Angst. So einige Kernaussagen, welche wir in diesen Abenden gefiltert mitgenommen haben. Eine ausführliche Einschätzung werden wir in den kommenden Tagen hier einstellen.

 

Beitragsbildquelle: https://www.facebook.com/KatholischeAkademieDresden/videos/1386497661494605/