Vielfalt in der Praxis – so will es die Kassenärztliche Vereinigung!!!!

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Vielfalt in der Praxis

(Download PDF-Datei:  http://www.kbv.de/media/sp/PraxisWissen_Vielfalt_Webversion.pdf)

(Internetseite:  http://www.kbv.de/html/1150_31900.php)

Wenn man meint, daß nach all den Monaten in denen wir massiv „interkulturell bereichert“ wurden langsam ein Umdenken stattfinden müsste, wird man immer wieder aufs Neue eines „Besseren“ belehrt. Immer wieder und teilweise gehäuft treten Verbände, Institutionen, Vereine ans Licht der Öffentlichkeit, die meinen, sich auch jetzt noch – trotz besseren Wissens – in die staatskonforme Leitlinie einbringen zu müssen.

Bei Parteien, Gewerkschaften, bunten Instituten der politischen Umerziehung, Ministerien die zu 95% links-grün-rot durchsetzt sind und deren Aufgabe in der Umerziehung der Deutschen und Abschaffung deren Heimat besteht, ist und war und wird nichts anderes zu erwarten sein.

Traurig ist es, wenn gebildete Menschen, von denen man annimmt, daß sie die brutale Destabilisierung und Zerstörung unserer Heimat auch intellektuell begreifen, sich trotz besserem Wissens für ihre eigene „Ausrottung“ zur Verfügung stellen. Sie laufen – sie rennen – lächelnd in ihr Verderben und schreien auch noch voller Inbrunst „Hurra“. Ob man es allein mit der jahrzehntelangen psychologischen Indoktrination erklären kann (und sollte) sei dahingestellt. Es macht traurig. Ratlos. Wie Lemminge stürzen sich selbst als „Elite“-sehende Menschen in den Abgrund. In „anderen Kulturen“ und mit dem entsprechenden „Glauben“ könnte man meinen, sie erwarten tatsächlich im „nächsten Leben“ eine Huldigung ihres diesseitigen Verhaltens. Die Religion „Staat“ hat jene guten, edlen Menschen fest im Griff und läßt diese masochistisch ihr eigenes verderben frenetisch bejubeln.

 

Ein weiteres Beispiel hierfür ist die sogenannte „Kassenärztliche Bundesvereinigung“ welche gerade eben – also am 16. Novemeber 2017 – eine Broschüre herausgegeben hat, mit dem vielsagenden Titel

 

„Vielfalt in der Praxis – Patienten mit Migrationshintergrund: Infos zur Gesundheitskompetenz und Tipps für die Kommunikation“

 

Aus dem „Vorwort“:

„… Selbstverständlich wissen Sie, dass jeder Mensch individuell behandelt werden muss … auch die Herkunft eine wichtige Rolle spielen kann. Denn so unterschiedlich die Herkunftsländer und Kulturen sind, so verschieden können die Erwartungen und Bedürfnisse sein, die Patienten mitbringen, wenn sie in der Praxis versorgt werden… „

Es geht also nicht darum den Menschen nach besten Wissen zu behandeln – also zumindest zu versuchen ihm bestmögliche medizinische Betreuung angedeihen zu lassen … Nein! Seine Herkunft müssen die werten Kollegen beachten! Denn… die uns „bereichernden“ Migranten, Flüchtlinge, Neudeutschen (der Umschreibungen gibt es viele) haben ja ihre eigenen Erwartungen und Bedürfnisse an unser Sozialsystem, an die Versorgung bei Krankheit in einem fremden Land. Und wir – also die werten studierten Kollegen Ärzte – haben das zu respektieren! Nicht die sich ins System drängenden und mit Forderungen auftretenden Fremden haben sich anzupassen, sondern die Ärzte haben sich gefälligst demütig zu verhalten und alles zu respektieren. Wenn sie angeschrien, beleidigt, geschlagen oder abgestochen werden … haben sie sich wohl falsch und nicht unterwürfig genug angepasst …

Weiter im gebetsmühlenartigen Text.

„… Kulturell bestimmte Vorstellungen, religiös bedingte Verhaltensweisen, Sozialisation in einem anderen politischen System oder sprachliche Barrieren: Bei der Behandlung von Patienten, die ihre Wurzeln in anderen Ländern und Kulturen haben, ist es für Ärzte und Psychotherapeuten sowie Praxismitarbeiter hilfreich, den Migrationshintergrund zu berücksichtigen… „

Warum? Haben wir diese Menschen gezwungen, genötigt hier „aufzuschlagen“? Warum sollten wir deren „religiös bedingten Verhaltensweisen“ berücksichtigen? Werden hier nicht – wie überall wo die Staatsreligion greift – die Relationen vertauscht? Sie werden nun einfach auch als „Patienten“ betitelt. Ein ähnlicher Terminus wie „Gäste“, „Neudeutsche“, „Noch nicht so lange hier Lebende“, „südländisches Aussehen“, „dunkle Hautfarbe“… Warum wohl? Es soll suggerieren, daß wir diesen kulturfremden Menschen etwas schuldig sind. Das wir geben müssen. Und unserem Schuldkomplex ergeben. Nie nachfragen. Ergeben der Staatsreligion, bis zur eigenen Auslöschung jeglicher eigener, nationaler Identität.

 

 Worauf Praxen „achten“(!) sollten…

„… 3. Rollenbild im Arzt-Patienten-Verhältnis … Mit Blick auf den Migrationshintergrund kann eine Ursache dafür ein erlerntes paternalistisches Rollenverständnis in der Arzt-Patienten-Beziehung sein…“

oder

„… 4. Rollenbild von Mann und Frau … Für manche Patientinnen und Patienten kann die Behandlung durch einen Arzt beziehungsweise eine Ärztinproblematisch sein. Hier ist es sinnvoll, eine eventuelle Ablehnung von Patientenseite nicht persönlich zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen…“

„… 5. Scham … Vielleicht war es dort, wo sie aufgewachsen sind, generell nicht üblich, mit jemandem etwa über Beschwerden im Intimbereich, Geschlechtskrankheiten oder psychische Probleme zu sprechen. Hier ist besondere Sensibilität gefragt. …“

„… 6. Fastenzeit … Beispielhaft sei der Ramadan genannt. Viele Muslime fasten während des Ramadan. Unter Umständen nehmen sie tagsüber keine Medikamente ein und spritzen sich im Fall von Diabetes kein Insulin. Nachts wiederum nehmen sie dann eventuell mehr als das medizinisch Indizierte zu sich. Bei Patienten, die fasten wollen, den Gesundheitszustand abklären und die Medikation anpassen. Bei Diabetikern beispielsweise auf maßvolles Essen und Trinken in der Nacht hinweisen, um den Körper nicht zu belasten, und sicherstellen, dass die Blutzuckerwerte während der Fastenzeit häufiger kontrolliert werden… “

„… 8. Demenz und Pflege … Generell mehr Zeit für die Behandlung und die Gespräche einplanen. Gegebenenfalls medizinisch geschulte Dolmetscher/Sprachmittler hinzuziehen… „

Wir waren schon mal weiter. Aber vielleicht heißt es jetzt mit voller Kraft, zurück in die Vergangenheit…? Wir geben unsere eigene Identität auf und passen uns hörig den bei uns eindringenden fremdartigen Menschen an. Alles was in Jahrzehnten teilweise hart erkämpft wurde, wird nicht nur in Frage gestellt, es wird komplett ignoriert und ins Gegenteil verkehrt.

Werden solch umfassende „Rücksichtnahmen“ für Deutsche als Empfehlungen gegeben? Nein. Warum auch es geht um ein „kultursensibles Miteinander“, was allerdings darin gipfelt, daß wir als Deutsche, als Europäer unsere Kultur verleugnen und jene fremde, rückständige uns zu eigen machen sollen. Anstatt Widerspruch und Widerstand dagegen, werden immer neue Umschreibungen gefunden, die gerade für „bildungsferne“ (auch ein gern genommenes Wort für deutsche Arbeiter und Wertschaffende) unverdächtig klingen mögen. Es allerdings nicht sind. Es ist eine knallharte Umschreibung einer staatlich verordneten Umvolkung. Auf allen Gebieten. In Politik, Kultur, Wirtschaft, Kunst, Sport … und hier der medizinischen Versorgung.

 

„Kultursensibel bedeutet sowohl für das Praxisteam als auch für Patienten, aufgeschlossen zu sein gegenüber anderen Kulturen sowie andere Meinungen wahrnehmen und akzeptieren zu können. Dazu gehört ein respektvoller, aber auch reflektierter und distanzierter Umgang mit der eigenen und der anderen Kultur…“

Obiger Satz fasst das sehr gut zusammen.

Diese 20 Seiten umfassende Broschüre ist ein Machwerk übelster Sorte. Verfasst um die – wie oben beschriebenen „bildungsfernen“ Deutschen zu täuschen.

Warum dieses „Theater“? Wie oft müssen Deutsche ihre Kassen betteln, teilweise Einsprüche gegen Entscheidungen einlegen und sich auch gerichtlich mit den Kassen streiten, um Behandlungen bezahlt zu bekommen? Geduld? Aufklärungsarbeit? … es lohnt sich? Was lohnt sich? Die kostenintensive Behandlung von chronisch kranken, nichtdeutschen Menschen, welche sich auf Kosten der deutschen Arbeiter hier kostenlos behandeln und versorgen lassen? – Nein – die Ärzte, die Kassen, die Pharmakonzerne, die Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung haben keine Einbußen, sie gewinnen daran. Es ist ein Geschäft. Ihnen ist es egal, für welchen Menschen sie das Geld bekommen, Hauptsache am Monatsende stimmt das Konto.

„.. Patienten für die Mitarbeit gewinnen. Kulturbedingt erdulden viele Patienten mit Migrationshintergrund ihre Erkrankung sehr passiv. Hier braucht es auch vom Arzt viel Geduld und Aufklärungsarbeit, um diese Passivität in ein aktiv mitwirkendes Verhalten zur Therapie ihrer Erkrankung zu drehen. Aber es lohnt sich – besonders bei chronischen Erkrankungen, zum Beispiel dem Diabetes mellitus…“

Und das geht wieder in die Richtung… Zurück in die Vergangenheit…

„… Untersuchung von Patientinnen. Es ist wichtig, vor der Untersuchung einer Patientin mit Migrationshintergrund zu klären, ob der Begleiter oder Dolmetscher bei der körperlichen Untersuchung im Raum bleiben darf. Entsprechend der kulturellen Gegebenheiten in vielen Herkunftsländern dürfen unter Umständen nur der Ehemann und der Sohn bei der Untersuchung im Raum bleiben…“

Man beachte, bei Untersuchung von Patientinnen (also auf Deutsch: Frauen) … dürfen unter Umständen nur der Ehemann und der Sohn bei der Untersuchung im Raum bleiben…!

UND – natürlich auch hier dabei – die „Integrationsbeauftrage der Bundesregierung“ … Özoguz! (Noch ist sie im Amt und sie wird es nutzen. Und sie hat ihre Uboote in allen möglichen Vereinen, Institutionen untergebracht. Auch nach deren Amtende, darf und muß man davon ausgehen, daß ihre Aussagen bestand haben, ihr Denken sich nicht ändern wird und sie weiterhin alles daran setzen wird, ihre Migrantenfreunde und -Vertrauten in Ämter und wichtige Positionen zu hieven.)

 

Aus dem „Interview“:

„… Unser Ziel ist es deshalb, für Menschen in Deutschland unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Sprache gleiche Chancen auf gesellschaftliche und politische Teilhabe zu schaffen. Für das Gesundheitswesen heißt das, dass alle Bürgerinnen und Bürger eine adäquate medizinische Versorgung erhalten müssen. … Wir brauchen eine zielgruppengenaue Information, damit alle Menschen von den Leistungen unseres Gesundheitssystems profitieren können, wir müssen unsere Krankenhäuser, Arztpraxen oder Beratungsstellen interkulturell öffnen. …“

Nur ein paar wenige Worte seien hier erwähnt. Der mündige Deutsche möge selbst ableiten, was damit gemeint ist: „damit alle Menschen von den Leistungen unseres Gesundheitssystems profitieren können“!

Und der Wunsch der netten, so vollständig integrierten Frau Özoguz:

„… was ich mir wünsche: Dass wir das Potenzial von jungen Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte im Land besser nutzen. Ihre Mehrsprachigkeit ist eine wichtige Ressource. Mit einer fachlichen Qualifizierung können sie zum Beispiel einen wichtigen Beitrag im Gesundheits- und Pflegesektor leisten. Ich wünsche mir aber auch Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Methoden der Sprachmittlung, ohne die wir als Einwanderungsland zukünftig nicht mehr auskommen werden…“

 

Ein weiteres „Interview“ in dieser uns wegweisenden Broschüre wurde geführt mit einer Frau Professor Dr. Doris Schaeffer (Gesundheitswissenschaftlerin Universität Bielefeld):

„… Die Förderung der Gesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine wichtige Aufgabe, die künftig intensiverer Beachtung bedarf. Dazu sind neben Maßnahmen, die auf die Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz zielen, auch strukturelle Schritte wichtig, so beispielsweise die Verbesserung der Zugangschancen zu Bildung und die Verbesserung deutscher Sprachkenntnisse. Zugleich gilt es, das Gesundheitswesen nutzerfreundlicher zu gestalten, sodass es auch Menschen mit Migrationshintergrund erleichtert wird, die richtige Stelle zu finden und sich problemlos im Gesundheitswesen zu bewegen und selbstbestimmt Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen zu können…“

 

Schauen wir mal, was diese Frau Professorin so antreibt und wo sie derzeit ihre Brötchen verdient…

Unter anderem ist sie augenblicklich mit der „Projektleitung“ eines so wichtigen Themas wie „Health Literacy in Deutschland – Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans“ beschäftigt.

(http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag6/projekte/health_literacy_aktionsplan.html)

Ebenfalls mit diesem menschheitswichtigen Thema befasst: Prof. Dr. Ulrich Bauer, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI), Universität Bielefeld, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin, Dr. Kai Kolpatzik, AOK-Bundesverband.

Und gefördert wird das ganze von der Robert Bosch Stiftung.

Natürlich ist die Universität Bielefeld nicht eine einfache Universität… nein sie gehört zur von eben dieser ins Leben gerufenen Kampagne „Uni ohne Vorurteile“.

(http://www.uni-bielefeld.de/ohne-vorurteile/)

und bekennt sich zur Aktion „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“. („… Die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen wenden sich in einer bundesweiten Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus und treten offensiv für Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit ein. Die HRK-Mitglieder bekennen sich mit dem Slogan „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ zu ihrer Haltung…“)

Die erstere „Kampagne“ wurde durch das Rektorat der Universität Bielefeld, zusammen mit dem dort ebenfalls sitzendem „Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)“ erdacht. Das lautere Ziel ist es (laut deren Seite):

„… Ziel ist es, sich deutlich gegen die Abwertung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Gruppen zu wenden und die Universität als einen Ort der Gleichwertigkeit und Toleranz zu fördern… „

 

Jenes „IKG“, welches hier mit gewirkt hat beschreibt sich so:

„… Das IKG kooperiert mit den Fakultäten der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Geschichte, Rechtswissenschaft und Psychologie an der Universität Bielefeld und ist daher strukturell eine universitäre Querschnittseinrichtung. Die Mitarbeiter*innen am IKG arbeiten zusammen mit Expert*innen der oben genannten Disziplinen sowie weiteren relevanten Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften in einem interdisziplinären Setting. Im Kern besteht eine kleine fest finanzierte Struktur aus Leitung, Verwaltung und strategischer Beratung, allerdings findet der Großteil der Forschung des IKG im Rahmen drittmittelfinanzierter Forschungsprojekte (1,2 Millionen Euro in 2015) mit Hilfe wissenschaftlicher Projektmitarbeiter*innen statt…“

Um dieser Gelddruckmaschine auch den Anstrich eines seriösen und unbedingt notwendigen Vorhabens zu geben, folgt diese Aussage: „… Begleitet wird die Kampagne von Ringvorlesungen im jeweiligen Semester, der Verteilung von Postkarten und Buttons – insbesondere an Studienanfängerinnen und Studienanfänger – sowie verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen für Lehrende und Studierende, die vom Arbeitsbereich Lehren und Lernen und dem Allgemeinen Studierendenausschluss (AStA) in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus angeboten werden….“

Mit im Boot bei der unter anderem durch die Frau Professorin erdachten „Nationalen Aktionsplanes – Gesundheitskompetenz“ sitzt die Robert-Bosch-Stiftung.

(http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/69974.asp)

Zur Beschreibung was eigentlich der Sinn dieses Unsinns sein soll: „… Gesundheitskompetenz, „Health Literacy“, meint die Fähigkeit, relevante Gesundheitsinformationen beschaffen, einschätzen und anwenden zu können. Eine unerlässliche Kompetenz, um als Patient in unserem zunehmend an Komplexität gewinnenden Gesundheitssystem informierte Entscheidungen treffen zu können.

In Kooperation mit der Universität Bielefeld und dem AOK-Bundesverband fördert die Robert Bosch Stiftung daher die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans zum Thema Gesundheitskompetenz…“

Ach so. Wenn es denn so einfach wäre. Der Patient soll sich „relevante Gesundheitsinformationen“ beschaffen? Und dann? Sich selbst behandeln…? Was für Entscheidungen kann ich denn treffen- als „Patient“? Wenn ich krank bin, bin ich immer ein Bittsteller und angewiesen auf die Gnade der „Götter in Weis“. Termin – ja oder nein! Kann ich mir die Behandlung leisten – Ja oder nein! Habe ich die Unterstützung durch die gewählte Krankenkasse – Ja oder nein! … Nein – ich habe keine Entscheidungsgewalt. Es gibt jetzt schon eine Zweiklassenmedizin. Man hat Geld (und oder Bekanntschaften) oder nicht. Ein Beispiel sind Zahnarztbehandlungen.

Entscheidung. Gesundheitskompetenz… heißt wohl in Frau Professorin’s Gedankenwelt, daß sich die lästigen „Patienten“ eher selbst behandeln sollen. Am besten gar nicht zum Arzt gehen, sondern arbeiten bis zum Lebensende… Die Gelder werden schließlich anderweitig benötigt. Persönlich dürften die meisten Deutschen (ich klammere bewußt die „Kulturfremden“ aus, da ja weiter oben steht, daß jene anders „denken“) wohl nicht den Wunsch verspüren krank sein zu wollen. Allein die Tatsache, daß sie im Fall der Fälle auch eine unabhängige, fachlich fundierte Beratung und Behandlung wünschen, dürfte unbestritten sein. Und dazu gehört nicht, daß man sich selbst beliest und behandelt (was zumeist auch unmöglich ist, da Medikamente nicht frei käuflich sind!), sondern sich auf eben jene Ärzte verlässt, die dies jahrelang über Steuerkosten studiert und gelernt haben. Oder?

Zum Schluß – damit auch jeder weiß wie und wo „alle Bürger“ versorgt werden die Hinweise:

„… Auch Asylsuchende haben nach 15 Monaten eine eGK, mit der sie direkt einen Arzt aufsuchen können. Asylsuchende, die keine eGK besitzen, müssen im Krankheitsfall in der Regel erst von der örtlichen Behörde einen Behandlungsschein erhalten, um medizinisch versorgt zu werden. Es kommt aber auch vor, dass Patienten weder eine Gesundheitskarte noch einen Behandlungsschein haben und eine Praxis aufsuchen. Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus gehen unter Umständen bei einer Erkrankung erst sehr spät zum Arzt – aus Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden…“

„… Seit Anfang 2016 können Länder und Kommunen zudem mit den gesetzlichen Krankenkassen vereinbaren, die eGK auch an Asylsuchende auszugeben, die noch keine 15 Monate in Deutschland sind. Dies soll gerade Asylsuchenden, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland sind, den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern…“

„… Als Orientierungshilfe für Ärzte bezüglich der rechtlichen Situation und bei Fragen der Kostenerstattung hat die Bundesärztekammer das Faltblatt „Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis“ herausgegeben. Es enthält auch Hinweise zur Regelung der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber den Sozialämtern und Ausländerbehörden…“

Ja so ist das. Liebe Deutsche – Arbeitet schneller. Arbeitet härter. Arbeitet länger. Ihr seid es der Welt schuldig. Ihr habt die Forderungen und Wünsche der „neuen Deutschen“ (und überhaupt aller die Forderungen stellen) zu erfüllen. Es ist doch das gute Recht „aller Menschen“ sich auf eure Kosten medizinisch versorgen zu lassen. Wenn sie dann fit und gesund sind und euch das auf ihre Art und Weise danken… Schicksal. Ihr seid schließlich Deutsche. Ihr müßt das ertragen.