Leitbild statt Leitkultur ?? Glauben statt Wissen??

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Das Credo der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Aydan Özoguz:

„Deutschland ist ein Einwanderungsland, das ist inzwischen unbestritten“ (1)

Abgesehen davon, das wir diese Aussage für falsch halten ist die Formulierung der „taz“ selbsterklärend.

Credo – also das Glaubensbekenntnis der Aydan Özoguz ist wohl eine treffende Bezeichnung für die eingeschlagene politische Richtung. Es geht nicht mehr um Wissen, es geht nicht mehr um Inhalte.  Sie glaubt. Und mit ihr die gesamte SPD. Inklusive der erfolgreichsten Sozialdemokratin – Bundeskanzlerin Merkel.

Das Ergebnis einer „Expertenkommission“  ist jetzt nicht überraschend – das beauftragte Ziel ist auch Ergebnis des „„Leitbildes für die Einwanderungsgesellschaft“

Farhad Dilmaghani von der postmigrantischen Initiative „Deutsch Plus“ (Wir erinnern uns, sind aber noch nicht sicher – ist jetzt DeutschPlus das Sprachrohr von Frau Özoguz oder ist Özoguz das Sprachrohr des „DeutschPlus)  stellt wieder einmal Forderungen.

Diesmal für ein Integrationsministerium, einen besseren Schutz vor Diskriminierung und für ein Bundespartizipationsgesetz.

Ihm zur Seite gestellt der Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker,  der gesetzliche Schwellen für zu hoch hält und im übrigen den mangelnden Familiennachzug beklagt.

Kein Wort übrigens von den „Teilhabefordernden“, welche die notwendige Bildung für Teilhabe am Berufsleben einfach nicht mitbringen.

Denn unserer Auffassung nach werden Migranten in Deutschland nicht diskriminiert – sie bringen ganz einfach in der Mehrzahl nicht die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilhabe an der Gesellschaft mit – die nämlich aus Nehmen  UND  Geben  besteht.

Bestätigt wird unsere Auffassung mittlerweile durch „Leitmedien“ wie „Die Welt“, welche im Zusammenhang mit der Bildungsproblematik folgendes schreibt.

Die Zuwanderung nach Deutschland wird das Leistungsniveau in Deutschland senken – zu viel haben die meisten Flüchtlinge an Bildung aufzuholen. Der Zuzug von Flüchtlingen wird in den kommenden Jahren zur einem sinkenden Leistungsniveau des deutschen Bildungssystems führen. Außerdem dürfte der Anteil der Niedrigqualifizierten an der Bevölkerung zunehmen. (2)

Und es kommt noch härter:

Die Forscher sprechen von einer bevorstehenden Verschlechterung der Qualifikationsstruktur in Deutschland“. (2)

Respekt übrigens der „Welt“ , die noch am 08.09.2015 titelte:

„Noch nie waren Migranten so gut gebildet wie heute“ (3)

Von all diesen Problemen kein Wort. Die Bildungskrise findet nicht statt.  Nicht in der heilen Welt von Özoguz und Dilmaghani und Merkel.

Zukunft braucht Bildung – und keine Glaubensbekenntnisse!

 

Quellen:

(1) http://www.taz.de/!5380848/

(2) https://www.welt.de/wirtschaft/article162463119/Fluechtlinge-verstaerken-Spaltung-in-Deutschland.html

(3) https://www.welt.de/politik/deutschland/article146161359/Noch-nie-waren-Migranten-so-gut-gebildet-wie-heute.html